Oberschwabenklinik
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Leitung Pflege- und Prozessmanagement

In der Oberschwabenklinik gibt es einen neuen Begriff: „Pflege- und Prozessmanagement“. Vermutlich wissen viele auf Anhieb nicht, was damit genau gemeint ist. Oberschwester, Pflegedienstleitung – das sind gängigere Vokabeln. Die OSK wagt Neues. Darauf sind wir stolz. „Pflege- und Prozessmanagement“ ist mehr als eine Wortschöpfung, sondern Ausdruck der Unternehmensphilosophie der Oberschwabenklinik GmbH. Der Patient und sein Versorgungsprozess werden konsequent in den Mittelpunkt gestellt. Die Interessenvertretung von einzelnen Berufsgruppen findet erst nachrangig statt.

Aus diesem Grunde haben wir Ende 2005 alle nicht-ärztlichen Aufgabenfelder, die um den Patienten gruppiert sind, organisatorisch und strategisch zusammengefasst. Dazu gehören: die Pflege, die Funktionsdienste, die medizinisch -technischen Dienste, die Therapiebereiche, die Sozialberatung, der Stationsservice und die Seelsorge.

Doch es ging dabei nicht nur um neue Zuschnitte, sondern auch um eine neue Definition des Versorgungsauftrages in der Oberschwabenklinik.  Etabliert wurde innerhalb eines großen Entwicklungsprojektes die Versorgungsform des „Case-(=Fall-) Managements“. Wichtig dabei: Als Fall wird nicht etwa der einzelne Patient bezeichnet, sondern „Fall“ bezeichnet den komplexen Versorgungsbedarf dieses Patienten

Sogar noch mehr als zuvor wird der Patient als Individuum wahrgenommen und betreut. Mitarbeiter wurden gezielt geschult, um die Verantwortung für die Organisation der „Patientenkarriere“ innerhalb der OSK-Häuser übernehmen zu können.

„Soviel Krankenhaus wie nötig – sowenig Krankenhaus wie möglich“ ist  eines der Leitmotive. Ziel dieses Ansatzes ist es, Abläufe zu straffen, Doppeluntersuchungen zu vermeiden und für den Patienten und die Angehörigen möglichst viel Transparenz und aktive Beteiligung in das Versorgungsgeschehen zu bringen. Zur Verständlichkeit erhielten die Case-Manager mit der Bezeichnung „Patienten-Lotsen“ eine allgemein verständliche Bezeichnung. 

Als Spezialisten werden Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten Kenntnissen und Fertigkeiten eingesetzt, von der Diabetes-Beratung, über Stomatherapie, Kontinenzberatung, Sozialberatung, Wundmanager, Schmerzspezialisten und viele andere mehr. Mitarbeiter aus dem Hotelbereich ergänzen mit ihren Fähigkeiten das Pflegepersonal auf der Station und nehmen die Gastgeberrolle auf einigen Stationen ein.

Für die spirituell-geistliche Betreuung kennzeichnet das Seelsorge-Team verantwortlich, das sich zudem im Bereich Ethik in Form eines über die Berufsgruppen hinweg zusammengesetzten Ethikbeirates engagiert.

Genauso wie die Chefärzte und die Leitenden Ärzte für die medizinischen Abteilungen gibt es auch für das Pflege- und Prozessmanagement Verantwortliche. Jedes Haus hat seine eigene „Leitung Pflege und Prozessmanagement“ (LPPM)“: Im Krankenhaus Wangen nimmt diese Aufgabe Luzia Schmid und Swen Wendt wahr, in Bad Waldsee Marlies Molter und im Haus Isny/Leutkirch Swen Wendt und Luzia Schmid. Am Standort Ravensburg mit den Häusern St. Elisabeth und Heilig-Geist-Spital gibt es sechs „LPPM“: Claudia Keller, Simone Burkert, Sven Winter, Matthias Mielke und Christopher de Silva. Anne Scholz ist als LPPM OSK-weit häuserübergreifend für die Organisation des „Dienstleistungszentrums OP“ zuständig. Die LPPM arbeiten auf Augenhöhe mit den Chefärzten und den Leitenden Ärzten. Gemeinsam sind die LPPM und die Ärzte dafür verantwortlich, den Aufenthalt der Patienten optimal und möglichst effektiv zu gestalten. Dies betrifft sowohl die medizinische Behandlung als auch die Pflege, die gesamte Betreuung, die klinischen Dienstleistungen und den Komfort.

 
Christopher De Silva

Pflege-wissenschaftler (MScN)

 
Claudia Keller

Diplom Betriebswirtin (FH)
für Pflegemanagement

 
 
Simone Burkert
 
Matthias Mielke

Diplom-Pflegewirt (FH)

 
Marlis Molter
 
Luzia Schmid

Diplom Pflegewirtin (FH)

 
Anne Scholz
 
Sven Winter

Diplom Pflegewirt (FH)

 
Swen Wendt